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Prasadi Ayurvedic Centre
SRI LANKA
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:: SelteneTierarten
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AXISHIRSCH
Ein Vertreter der Unterfamilie der Cervidae (Echthirsch). Der Axis Axis ceylonensis lebt nur in Sri Lanka und ist rotbraun mit weißen Flecken.
Axishirsche bilden große Rudel mit einem erwachsenen Hirsch als Anführer. Die Tiere sind, ganz im Gegensatz zu dem im gleichen Verbreitungsgebiet lebenden Sambarhirsch auch tagaktiv. Nur während der heißesten Zeit des Tages ruhen die Tiere an kühlen, schattigen Plätzen aus. Die Hirsche leben von Gräsern, Kräutern und frischem Laub. Da in ihrer Heimat während des ganzen Jahres genügend Äsung zur Verfügung steht, sind Axishirsche nicht zu größeren Wanderungen gezwungen. Ausschließlich männliche Tiere sind mit einem Geweih ausgestattet. Dieses wird einmal im Jahr abgestoßen und wächst anschließend wieder neu. Das neue Geweih ist in der Regel größer und verzweigter als das des Vorjahres, so das ältere Hirsche deutlich an ihrem größeren Kopfschmuck zu erkennen sind. Zu den vielen natürlichen Feinden des Axishirsches zählen unter anderem der Tiger, der Leopard, die Streifenhyäne, der Goldschakal und das Sumpfkrokodil. Beim Herannahen von Feinden, mit Ausnahme des Krokodils, flüchten die Hirsche gerne in den Fluß und bringen sich schwimmend in Sicherheit.
Als tropische Hirsche kennen die Axis weder Sommer noch Winter. Daher gibt es bei ihnen auch keine festen Paarungszeiten. Dies führt bei den in Gefangenschaft lebenden Tieren in Zoos und Parks dazu, das der Nachwuchs auch im Winter geboren werden kann. Nach einer Tragezeit von rund 230 Tagen kommen im Schnitt zwei Kälber zur Welt. Drillingsgeburten sind möglich, aber sehr selten.
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CEYLON-HUTAFFE
Der Ceylon-Hutaffe (Macaca sinica) ist der direkte Verwandte des Indischen Hutaffen und lebt auf Ceylon und ist etwas kleiner und leichter als der Indische Hutaffe. Der Ceylon-Hutaffe ist ein Boden- und Baumbewohner. Er erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von 43-53 cm, eine Schwanzlänge von 47-62 cm und ein Gewicht von 3,6 bis 5,7 kg. Auf dem Vorderkopf befindet sich ein Haarschopf, dessen Spitzen sich nach außen krümmen. Dadurch wirkt die "Frisur" meistens ungepflegt. Außerdem befinden sich häufig auf den Wangen ausgeprägte Haarwirbel. Seine Nahrung besteht aus Früchten, Blättern, Getreide und Insekten.
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Die Affen bevölkern an vielen Orten und in großen Scharen Tempel und andere heilige Stätten.
Die Trupps umfassen 20-30 Tiere und plündern gerne die Felder und Plantagen. Die kräftigsten Männchen bilden eine Art Ältestenrat und arbeiten bei Gefahr, Streitereien u. ä. zusammen. Die Territorien umfassen meistens um die 5 km² und können sich überlappen. Die Nahrung besteht aus Früchten, Blättern, Getreide und Insekten. Nach einer Tragzeit von etwa 4,5 Monaten (meisten im Februar bis April) bringt das Weibchen ein Junges zur Welt. Mit etwa 2-3 Jahren werden die Tiere geschlechtsreif. Die Lebenserwartung liegt bei 15-20 Jahren, in Gefangenschaft liegt der Rekord bei 30 Jahren.
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LIPPENBÄR
Der Lippenbär in Sri Lanka, Melursus ursinus, unterscheidet sich erheblich von allen anderen asiatischen Bärenarten. Die Schnauze ist rüsselartig verlängert und nach beiden Seiten sehr beweglich.
Der Lippenbär ist kleiner, aber noch zottiger als der Kragenbär, besonders an den Schultern wächst ihm ein Mantel aus langen, rauen Haaren, der ihm ein seltsam buckeliges Aussehen gibt. Auf der Brust hat er ein breites, oft halbkreisförmiges gelbliches Mal, aber die Grundfarbe wechselt zwischen rötlichem Braun und Schwarz.
Er ist ein Nachtwanderer und Einzelgänger, der den größten Teil des Tages in seiner Höhle im Dschungel verschläft. Der auffallendste Zug an ihm ist die Art, wie er frisst. Abgesehen von der rüsselartigen Schnauze und den äußerst beweglichen Lippen hat er, da ihm im Ober- wie im Unterkiefer je ein Paar Schneidezähne fehlen, vorn eine Zahnlücke. Eine andere Eigenart seines Zahnbildes sind die kleinen Backenzähne, die auf eine Kost aus Früchten und Insekten schließen lassen. Nach einer Tragezeit von sieben Monaten werden im Frühjahr zwei oder drei Junge geworfen. Merkwürdigerweise trägt die Mutter die Kleinen auf dem Rücken, wenn sie nachts ihr Revier durchstreift, auch wenn sie dabei auf Bäume klettert.
Eigentlich sind Lippenbären von Natur aus friedliche Gesellen, die aber einen sehr tiefen Schlaf haben. Werden sie hierbei, etwa durch einen Menschen, gestört, bleibt ihnen keine Zeit mehr zur Flucht, und sie können so zu furchtbaren Gegnern werden. Sie richten sich dann auf ihre Hinterbeine auf und können mit ihren Pranken tiefe Wunden in die Körper ihrer Gegner schlagen.
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