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Prasadi Ayurvedic Centre
SRI LANKA
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| :: Der tropische Regenwald |
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Aufgrund der dichten Besiedlung des Tieflandes ist eine derartige Primärvegetation uf Sri Lanka jedoch nur noch in den unzugänglichen Gebieten anzutreffen, wie am Fuß des Sabaragamuwa-Berglandes oder im Knuckles-Massiv. Das Tiefland der Trockenregion wird von tropischem Monsunwald (jungle) überzogen, der allerdings auch hier vorwiegend als Sekundärvegetation in Erscheinung tritt. Es herrschen laubab-werfende Bäume vor, darunter auch wertvolle, langsam wachsende Naturhälzer wie Ebenholz, Seidenholz und Eisenholz. In den extrem trockenen Gebieten, die bis zu 1000mm Niederschlag pro Jahr empfangen, treten die Bäume zurück und machen einer artenarmen, von Sukkulenten beherrschten Busch- und Strauch-vegetation Platz.
Ein Charakteristikum der ceylonesischen Landschaft ist die Vergesellschaftung von Savanne und Wald, wobei den einzelnen Waldtypen bestimmte Savannen zugeorndet werden können. Über die Entstehung dieser Grasländer herscht noch immer Unklarheit.
In der Feuchtzone der höhenlagen zwischen 500 und 1500m herrscht montaner Regenwald vor, der zwar ebenso hohe Niederschläge empfängt wie der tropische Wald der Niederungen, infolge der geringeren Durchschnittstemperaturen jedoch durchweg kleinere Wuchsformen aufweist und nur noch zwei Stockwerke erkennen läßt. Zwar sind einige Arten des Tieflandes nicht mehr anzutreffen, dafür jedoch be-herrschen Epiphyten, Baumfarne und Moose das Bild. Unter der Vegetation der Bergregenwälder nimmt die Orchidee eine herausragende Stellung ein. Mit 660 Familien, denen 25000 Spezies zuzurechnen sind, zählt sie trotz ihrer Kostbarkeit zur größten Familie blühender Pflanzen. Als einkeimblättrige Pflanze gehört sie zu den Verwandten von Bananen, Gräsern und Lilien.
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Die in der Wildnis vorkommenden Orchideen sind im Gegensatz zu den Züchtungen, die sich als exklusives Geschenk großer Beliebtheit erfreuen, allerdings meist unscheinbar und im dichten Urwald nur für das geübte Auge zu erkennen. Ende des vorigen Jahrhunderts wurden auf Sri Lanka noch 156 Wildformen festgestellt.
Ihre Zahl dürfte seither jedoch beträchtlich zurück-gegangen sein, da die landwirtschaftliche Nutzung immer mehr auch in bisher unberührte Naturräume vordringt. Durch die Anlage von Natuschutzgebieten, wie dem Sinharaja-Forest im Bergland von Sabara-gamuwa, versucht die Regierung, die letzten Reste dieser ursprünglichen Vegetation vor dem Zugriff der Bauern zu schützen, wobei sie sich jedoch mit nur kleinen Enklaven von wenigen tausend hektar begnügen muß. Ab etwa 1500m bestimmt der tropische Nebelwald das Gesicht des in der Feuchtzone liegenden Berg-landes. Krüppelige Bäume, Bartflechten und Baumrhododendron zaubern die bizarre Welt eines Zwerg-waldes, der mit feuchten Grasländern durchsetzt ist.
In der Tockenzone prägt der Intermonsunwald das Gesicht der nach Osten ausgerichteten Berhänge. Aufgrund der Niederschlagsverhältnisse - es fällt hier mehr Regen als im trockenen Tiefland, aber weniger als in der Feuchtregion- finden wir in diesen Bergwäldern sowohl Vertreter des Regen- als auch des trockenen Monsunwaldes. In den höheren Lagen hört der Waldbewuchs auf und wird von trockenen Savannen abgelöst.
Kleine interessante Biotope haben sich an den Rändern der künstlichen, über die ganze Trockenzone verstreuten Bewässerungsreservoirs gebildet. Neben Schwimmpflanzen und amphibischen Varianten treten dort auch insektenfressende Arten auf. Die Küstenzonen sind teilweise, vor allem dort, wo sie vor dem Südwestmonsun geschützt sind, von Mangrovenbeständen gesäumt, die sich zu baumhohen Gehölzen verdichten.
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