|
Mit fast zwei Millionen Menschen die drittgrößte Gruppe unter den zahlreichen Glaubensgemeinschaften auf Stri Lanka gehören sehr unterschiedliche Gesellschaftsgruppen an. Sie sprechen keine einheitliche Sprache.
Da sind die wohlhabenden Kaufleute und Juwelenhändler, die Anwälte und Makler in Colombo und Galle. Sie wurden früher Moors genannt, sprechen meistens englisch und führen ihren Stammbaun auf jene Seefahrer und Kaufleute zurück, die, aus Indien und Arabien kommend, schon vor über tausend Jahren an den Küsten und in den Städten Sri Lankas Handel trieben. An der Ostküste legt hingegen eine größere Moslemgemeinde in ehre armseligen Verhältnissen. Sie hat sei langem die Sprache der tamilischen Nachbarn angenommen.
Um das bunte Bild der Anhänger Allahs abzurunden, soll auch auf die kleine Gruppe von moslemischen Malaien hingewiesen werden, die im Süden, vor allem in Hambantota, ansässig ist. Die meisten ihrer Vorfahren kamen mit den Holländern aus Ostindien, eineige auch mit britischen Kolonialregimentern. Der islamische Fundamentalismus, der auch in manchen Ländern Asiens die andersgläubige Umgebung durch Intoleranz und fanatische Auslegung des Korans terrorisiert, hat sich in Sri Lanka keine Basis schaffen können.
|