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Dennoch dauerte die englische Herrschaft bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges an, wobei die Kolonialmacht allerdings kontinuierlich weitere Liberalisierungsprozesse zuließ oder sogar förderte. 1947 gaben die Briten der erstarkten Befreiungsbewegung nach und führten die ersten Wahlen zum neugeschaffenen Repräsentantenhaus durch.
Sri Lanka erhielt am 4. Februar 1948 den Dominion-Status und wurde so ein unabhängiges Mitglied des Commonwealth of Nations, damals noch unter dem Kolonialnamen Ceylon. Am 22.5.1972 wurde die Republik ausgerufen unter dem historischen Namen Sri Lanka, welche bis heute Mitglied im britischen Commonwealth blieb.
Seit dem 4.2.1978 hat Sri Lanka eine Präsidialverfassung nach amerikanischem, bzw. französischem Vorbild mit einem vom Volk direkt gewählten Präsidenten, der die Regierung benennt. Vor einigen Jahren wurde das nach britischem Muster bestehende Mehrheitswahlsystem durch das Proportionalsystem für die Parlamentswahlen ersetzt.
Seit 29.4.1982 ist der Parlaments- und Regierungssitz in der neugeschaffenen Stadt Jayewardenepura bei Colombo.
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