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Prasadi Ayurvedic Centre
SRI LANKA
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:: Buddhismus
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Von der Jaffna-Halbinsel und einigen Orten an der Ostküste abgesehen, prägt der Buddhismus das Leben der Singhalesen. Kein anderes Landes im tropischen Osten ist so durchdrungen von der Lehre des Erleuchteten , nirgendwo sonst ist sie in 25 Jahrhunderten so getreu bewahrt worden wie auf dieser Insel.
Die singhalesische Nation wird schon durch die ersten Chroniken eins mit der Geschichte des Buddhismus. Am selben Tage, alsPrinz Vijaya, Stammvater aller Löwensöhne und erster von 180 singhalesischen Königen, auf Lanka landete, ging Siddharta Gautama, der historische Buddha, ins Nirvana ein.
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Und als Mahinda, der Mönghc, König Devanampiya Tissa 130 Jahre später zum Buddhismus bekehrte, verbreitete sich die Lehre rasch. Sie war zwar später manchen Anfechtungen und Reformbestrebungen
ausgesetzt und gilt doch, und zwar in ihrer ursprünglichen Form, bis in die Gegenwart.
Die Geschichte der viertgrößten Religion begann in einer stürmischen Vollmondnacht vor etwa 2500 Jahren. Vermutlich war es Mitte Mai 563 vor Christus, als plötzlich die Erde zitterte und merkwürdige Lichtstrahlen das Dunkel durchdrangen.
Siddharta Gautama, Sohn eines Provinzfürsten in Nordindien, wird in dieser Nacht geboren. Zehn Monate soll seine Mutter Maya mit dem Kind schwanger gegangen sein. Ihr Mann, der Raja von Kapilavastu, wußte angeblich seit Beginn ihrer Schwangerschaft, daß ihm ein Sohn geboren würde, ja, erwußte auch, daß dieser die 32 Haupt- und achtzig Nebenzeichen der Vollkommenheit tragen würde. Und noch mehr berichtet die Legende: Sollte dieser Sohn einst der Welt entsagen, so würde ein heilger Mann aus ihm werden, der heiligst überhaupt: ein Erleuchteter, einer, der den Menschen die entdgültige Erkenntnis bringen würde. Astrologen und andere Weise seines Rates hatten ihm all dies vorausgesagt.
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Siddhartas Vater war Angehöriger der Kriegerkaste der Kshytriya. Nach allem, was wir aus mündlicher - und erst sehr viel später auch schriftlicher - Überlieferung seiner ersten Anhänger wissen, muß der junge Siddharta ein sehr angenehmes Leben geführt haben: Ihm standen prächtige Räume zur Verfügung, er trug feine Kleidung, aß die besten Speisen und viel Unterhaltung wurde ihm geboten.
Mit sechzehn heiratet der Fürstensohn eine schöne Kusine; Vater wurde er aber erst im Alter von 29 Jahren. Kurz zuvor hatte Siddharta Gautama gesehen, was ihm bis dahin innerhalb der dekadenten Welt des Palastes verorgen geblieben war: Alter, Siechtum, Tod.
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In der Nacht, in der sein Sohn Rahula geboren wurde, verließ er den Palast, schnitt sich sein Haar ab, tauschte die weiche Seide gegen eine grobe Kluft und ging davon.
Immerhin, so erzählte man sich später, habe er durch lange und strenge Medidation so etwas wie übernatürliche Bewußtseinszustände erreicht. Dann verbrachte er Jahre der Einsamkeit und Askese. Danach setzte er sich und jenen Feigenbaum, dessen Ableger heute noch in Anuradhapura verehrt wird und wollte im Lotossitz solange meditieren, bis er das Wesen und die Überwindung des Leidens endgültig durchdacht und das Probelm gelöst haben würde - oder dabei zugrunde gehen.
An seinem 35. Geburtstag, wieder in einer Vollmondnacht, wurde aus Siddharta Gautama endlich der Buddha, das heißt der Erweckte, der Erleuchtete.
Wesentliche Erkenntnis seiner Selbsterlösung; Das Leid existiert in vielerlei From; das Erkennen der Ursache und danach die Überwindung des Leids führen auf den Pfad, der in der Erlösung, dem Nicht-mehr-Wiedergeboren-Werde, mündet. Bis dieser Zustand, das Nirvana, erreicht ist, gilt Karma, eine Art ehtische Kausalität: Gute Taten führen zu "guten" Widergeburten, schlechte Taten schaffen schlechte Voraussetzungen für zukünftige Daseinsformen.
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Nach der Erweckung machte sich Buddha daran, das Rad der Lehre in Bewebung zu setzen. In seiner ersten Predigt im sogenannten Gazellenhain von Sarnath bei Benares vor fünf Askten, teilte er die vier edlen Wahrheiten seiner Lehre mit: Die erste edle Wahrheit ist also die Existenz des Leids. Die Ursache des Leidens liegt in der Begierde zur Befriedigung persönlicher Wünsche. Das Leid vergeht, sobald die Begierde aufhört. Die vierte Wahrheit schließlich, weist den Weg zur Überwindung des Leides. Sie erst setzt das Rad der Lehr in Bewegung; der achtfache Pfad ist es, der zur Erlösung führ. Es ist der heilige achtteilige Pfad, der da heißt: Rechter Glaube, rechte Gesinnung, rechte Rede, rechte Tat, rechtes Leben, rechtes Streben, rechtes Gedenken, rechte Sammlung oder Selbstversenkung.
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